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Marlies Below & Susann Riedl

Lockwitzer Str. 23-27
01219 Dresden

Tel. 0351 - 309 43 100

Behandlungszeit nach Vereinbarung

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Individuelle Trageberatung



In vielen Ländern werden die Kinder ausschließlich von den Müttern getragen. Zum einen weil es Tradition ist und zum anderen, weil es keinen Kinderwagen gibt.

Die gemeinsame Bewegung ist ein entscheidender Entwicklungsschritt für Ihren Nachwuchs. Das Gleichgewichtsorgan Ihres Kindes wird wunderbar und  ganz nebenbei stimuliert. Ihr Baby bückt sich mit Ihnen, es geht mit Ihnen spazieren, es dreht sich mit Ihnen herum, es macht genau das was Sie machen! Analog zur gemeinsamen Zeit während der Schwangerschaft.

Mit all diesen Bewegungsreizen reift das Gleichgewichtsorgan zu einem funktionstüchtigen Organ heran. Das Kleinhirn Ihres Kindes wächst und übernimmt die Aufgabe der Bewegungskoordinierung. Beide Organbereiche sind die Grundlage für eine normgerechte motorische Entwicklung (Drehen, Robben, Krabbeln, Laufen). Die Spannung der Muskulatur und die Kontrolle des Kopfes entwickeln sich damit deutlich besser.

Wenn Ihr Kind getragen wird, dann werden außer dem Gleichgewichtssystem noch andere Sinne aktiviert. Ihr Kind ist Ihnen ganz nah, es spürt Sie und Ihre Körperwärme, es hört Ihren Herzschlag, es nimmt Ihre Atmung war und es riecht Ihren Duft. Diese umfangreiche Stimulation gibt dem Kind ein Gefühl von Sicherheit, es wird ruhiger, die Atmung wird gleichmäßig und oft fallen die Kinder im Tragetuch oder der Tragehilfe in einen tiefen erholsamen Schlaf.

Die Sehfähigkeit kleiner Babys ist noch sehr unreif. Vom Kinderwagen aus sind Sie nicht gut zu erkennen, die Körperwärme fehlt und Ihren Duft wahrzunehmen ist auf Grund der Distanz leider auch schwieriger. Oft fehlt den Kindern im Wagen die Geborgenheit.

Ein wichtiger medizinischer Grund für das Tragen ist die Förderung der Hüftreifung. Ihr Kind wird in der sogenannten Anhock- Spreiz- Stellung getragen. Dies entspricht einer anatomisch günstigen Position zur weiteren Ausreifung der Hüfte (Büschelberger 1961). Bei Kindern mit Hüftdysplasien ist dies eine schonende und sehr effektive Therapie.

 

Welche Tragemöglichkeiten gibt es?

Klassisch wird das Tragetuch benutzt. Dieses gibt es in verschiedenen Materialien:

  1. gewebt
  2. elastisch
  3. Netztragetücher für den Sommer
  4. Tücher aus Badestoff für Strand und Wasser

Als zweite Gruppe gibt es die Tragehilfen:

  1. Carrier, diese besitzen zum Binden Tragetuchteile (z.B. Didytai)
  2. Schnallensysteme (z.B. Manduca).

Das eigene Tragegefühl und Ihre anatomischen Voraussetzungen, entscheiden letztlich welches System das Richtige für Sie ist.

 

In einem Beratungsgespräch lassen sich aufkommende Fragen zum Tragen gezielt klären. Das richtige Anpassen Ihres vorhandenen Tragesystems oder die Wahl der zukünftigen Trage können so gern individuell besprochen werden.

 


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